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Wir sind Freunde

Neuss-Grevenbroicher Zeitung - NGZ

Wir sind Freunde

INTERVIEW Wir sind Freunde

Trompeter Helmut Blödgen: „Erst kommen die Räuber, dann der Papst.”

*NEUSS (SeP)? Für gewöhnlich bläst Helmut Blödgen für das Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg in die Trompete. Gestern begleitete der 46-jährige Straberger gemeinsam mit drei befreundeten Musikern den 15. Räuberabend als Bläserensemble.

Herr Blödgen, nicht nur die Räuber, auch Sie haben ja heute ‘Abend ein Heimspiel.
Helmut Blödgen: Ja, das ist schon etwas Besonderes. Zwar spiele ich auch öfter mit dem Bundeswehr-Musikkorps im Rhein-Kreis, doch auf dem Münsterplatz mit den Räubern, das ist einmalig.

Wie haben Sie sich kennen gelernt?
Blödgen: Ich habe neben der Tätigkeit bei der Bundeswehr, wo ich schon seit 27 Jahren musiziere, auch noch ein eigenes Orchester. Das „Helmut Blödgen Orchester”. Und mit dem ziehen wir in Köln durch die Karnevalssäle. Da läuft man sich fast jeden Abend über den Weg. Manche Bands kann man leiden, andere weniger.

Und sie mögen sich offensichtlich.
Blödgen: Ganz sicher. Uns verbindet eine Freundschaft. Das ist auch der Grund, warum ich hier mit den Jungs auf die Bühne steige.

Ist die Zuschauerzahl von 4 000 eigentlich für Sie eine große, oder spielen sie beim Bundeswehrkorps auch vor so vielen Menschen?
Blödgen Das kommt bei uns öfter vor. Als die Regierung noch in Bonn saß, da haben wir oft große Platzkonzerte gegeben. Heute spielen wir oft zu offiziellen Anlässen. Am 9. September gibt es wieder einen großer Auftritt. Dann kommt der Papst nach München.

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