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Pastor schlägt Räuber in die Flucht

EXPRESS - Köln

von: Stephanie Lichius und Stephanie Kayser

Pastor schlägt Räuber in die Flucht

Mehr als fünf Minuten kochte der Saal.

Buh-Rufe, Pfeifkonzert. Gerade hatten die Räuber ihren Auftritt abgebrochen. „Tschuldigung, dass war es für uns”, meinte Karl-Heinz Brand zum Publikum – mal wieder Knatsch um pikante Karnevalslieder, diesmal ging’s im Sartory rund. Als die Band ihren zweideutigen Song „Ich habe was, was du nicht hast” als Zugabe spielte, war’s für Narren-Gilde-Präsident Wolfgang Kestermann (hauptberuflich Pastor) zu viel: Er verließ den Saal, der Elferrat folgte. Die Gruppe bekam davon nichts mit, spielte weiter.

Nach dem Lied kamen die Herren wieder zurück. Kestermann: „Wir hatten gesagt, dass wir das Lied nicht hören wollen.” Dahingegen Brand: „Wir wussten davon überhaupt nichts.” Als Kestermann sich dann künftig weniger „schlüpfrige” Lieder wünschte, hatten die Räuber die Nase voll und zogen aus. Drei Auftritte stehen ihnen noch bei dem Verein bevor.

Die Räuber in Aktion: Im Maritim bei der Prinzengarde-Sitzung gab’s keinen Protest – zuvor im Sartory hatte die Band abgeworben.
Fotos: Zik

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