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Konzert der Tränen

Express Köln

von: Stephanie Kayser

Konzert der Tränen

Erster Räuber-Auftritt ohne Nobby (†48)

Köln – Das Konzert der Tränen! Er hatte alles organisiert. Aber jetzt stand nur seine Gitarre auf der Bühne. Auf einem Ehrenplatz… Vor genau einer Woche war Nobby Campmann (|48) in seinem Garten an einem Herzinfarkt- gestorben. Im Schloss Dyck traten seine „Räuber” am Samstag zum ersten Mal ohne ihn auf. Nobby zu Ehren. „Wir sind wie Zirkuspferde. Wir müssen raus – egal, was
ist”, hatte der immer gesagt.
Der Auftritt – für die Räuber eine Härteprobe. Vor jedem Song sagte Sänger Karl-Heinz Brand einige Worte über seinen toten Freund. „Er guckt jetzt von oben zu. Nobby ist dabei – wir spüren das. “ Mit Tränen in den Augen. Die Trauer überwältigte Keyboarder Kurt Feller zwischenzeitlich
ganz. Er brach ein Stück ab, blickte verstört zu dem Dirigenten. Dann setzte er wieder an. „The show must go on” – ihrem Freund zu Ehren.
1500 Zuschauer kamen zur Klassik-Premiere der Räuber ins Schloss. Heute werden mindestens doppelt so viele erwartet. Im Tanzbrunnen spielen Räuber und befreundete Bands für Nobbys Fans. Zum letzten Geleit…

Bildunterschriften: v.l.n.r.
Immer wieder Tränen! Beim Gesang stockt den Räubern die Stimme, der Dirigentn blickt sich irritiert um.
Ehrenplatz in der Bühnenmitte die Gitarre von Nobby Campmann (vorne rechts im Foto)
Trost nach dem Konzert: Paveier Bodo Schulz umarmt “Räuber” Karl-Heinz Brand

Fotos: Frank Möll


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