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Kölsche Nacht in Allrath

Neuss-Grevenbroicher Zeitung - NGZ

Kölsche Nacht in Allrath

Kölsche Nacht mit 2000 Gästen

ALLRATH (S.M.) Parkplätze waren Samsatag Abend im weiten Umfeld nicht mehr zu finden, doch der Besucherstrom hielt noch an, als das Hauptprogramm bereits längst begonnen hatte. Die Befürchtung, das Zelt womöglich nicht füllen zu können, hatte der 1\irnverein (TV) Allrat h angesichts der prominent besetzten „Kölschen Nacht4’ zu keinem Zeitpunkt. 2000 ausgelassen feiernde Besucher im rappelvollen Festzelt bestätigten den Optimismus der Initiatoren. Mit den „Räubern”, den „Kläävbotze”, den „Kalauern” und „Brings” gaben sich durchweg rheinische Mundartbands der ersten Garnitur ein Stelldichein an der Bongarder Straße.
Bestens aufgelegt nutzten sie wenige Tage vor Beginn der fünften Jahreszeit schon einmal die Gele-
genheit zum Aufgalopp – wobei jedem Keimer natürlich geläufig ist, dass sich Bands wie „De Räuber” oder die diesbezüglich lange abstinenten Musiker von „Brings” beileibe nicht ausschließlich über den Karneval definieren.

Bevor die „Räuber” den Reigen eröffneten, hatte Diskjockey „DJ Jörg” bereits gut zwei Stunden lang die Stimmung nach Kräften angeheizt. Durch den Abend führte mit gewohnt gekonntem verbalen Pingpong-Spiel das „Schnäut-zer-Duo”.

Ein klassisches Bierzelt, ein vielfach textsicher mitsingendes Publikum, die unverzichtbaren „Pitter-männche” auf den Tischen und für die feste Nahrung sorgte „Curry Jupp”, der diesmal natürlich vor allem auf kölsche Spezialitäten setzte – die Rahmenbedingungen stimmten und auch wegen des Endes der Sommerzeit (eine Stunde mehr Schlaf) wurde es eine ausgedehnte-Nacht. Als zu später Stunde „Brings” ihren Auftritt beendet hatten, war denn auch noch lange nicht Schluss – weder „DJ Jörg” noch viele begeisterte Gäste zeigten irgendwelche Anwandlungen von Müdigkeit.

Bester Dinge war angesichts des ebenso spektakulären wie publi-kumsträchtigen Events natürlich Franz-Josef Weihrauch, der Vorsitzende des Turnvereins. Dessen 2002 gefeiertes 90-jähriges Bestehen ließ die Verantwortlichen damals darüber nachdenken, alle zwei Jahre in Allrath für ein Großereignis zu sorgen. 2003 folgte sogleich ein „Apres -Ski”-Abend, doch mit der „Kölschen Nacht” stieß der über 600 Mitglieder zählende TV Allrath in bislang noch nicht gekannte Dimensionen vor. Neben Franz-Josef Weihrauch zeichneten Holger Vleeschhouwers und Sportwart Andreas Palmowksi für die Vorbereitung verantwortlich. Überlegungen, womit der Turnverein in zwei Jahren aufwarten könnte, sind nach den Worten von Vorstandsmitglied Holger Vleeschhouwers zwar „im Hinterkopf bereits vorhanden, derzeit aber noch nicht spruchreif.

ngzfotos(2):m.reuter
Bildunterschrift links:
Bei der „Kölschen Nacht” herrschte dichtes Gedränge. „De Räuber” und andere bekannte Bands erwiesen sich als Publikumsmagnet.

Bildunterschrift rechts:
Sorgten mit bekannten Songs für gute Stimmung bei der „Kölschen Nacht” im Allrather Festzelt: De Räuber.

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