Portrait Kurt |
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Kurt Fellergenannt Felli / Kurt
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Kurt über Felli…Meine Eltern waren noch richtig Kölsche Wirtsleute und hatten ihre Gaststätte in Köln Mülheim. Häufig, besonders an Karneval, hatten sie Live-Musik im Hause. Wenn man mich suchte, saß ich grundsätzlich bei den Musikern. Die ganze Familie war sehr musikalisch, daher war ich sozusagen erblich vorbelastet. Im Wohnzimmer meines Opas im ersten Stock, spielten mein Vater und ich oft am Klavier. Für mich war das immer ein Ereignis. Irgendwann, so mit 5 Jahren, setzte ich mich ans Klavier und durch Zufall griff ich mit meiner kleinen Hand einen Dreiklang. Für mich klang das so sensationell, dass ich sofort meinen Opa holte und ihm den Accord vorspielen wollte. Aber leider fanden die Finger nicht mehr dieselben Tasten. „Ich will Klavier spielen können“, weinte ich und bekam fortan 9 Jahre Privatunterricht zu Hause. Mit 13 Jahren kaufte mein Vater einem Musiker, der Abends dort musizierte, eine transportable Farfisaorgel ab. Wer saß am nächsten Tag dran? Kurt! Schnell hatte ich mich damit angefreundet und spielte bald für die Gäste. „Kann der Jung nicht auch bei uns auf der Weihnachtsfeier in Köln-Ehrenfeld spielen?“ Und schon nahm der Weg als Tanzmusiker seinen Lauf. Mit 15 war ich bereits jeden Samstag ausgebucht. Mein Lehrer fragte mich, ob ich nicht auf der Schulsitzung spielen würde, damit er sich um die Veranstaltung kümmern könnte. Somit baute ich meine Orgel auf. Abends stand ein Schlagzeug neben ihm. „Hast du was dagegen, wenn mein Sohn mitspielt? Er nimmt in einer Musikschule Schlagzeugunterricht – Wolfgang Bachem. Das war die Geburtsstunde der Band „Los Morados“. Nach 18 Jahren „Los Morados“ kam dann der Anruf von Charly. „Hast du nicht Lust, mit mir im Karneval Musik zu machen?“ Ich erbat drei Tage Bedenkzeit. Nach 3 Stunden sagte ich zu :-), was die Geburtsstunde von DE RÄUBER war. |
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