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Gino Trovatellogenannt Gino
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Gino über Gino…Wenn man die Vita meiner lieben Räuber-Kollegen liest, die alle mit „ich war familiär musikalisch vorbelastet“, ist es ja eigentlich langweilig genauso anzufangen, aber leider (oder Gott sei dank?) ist es genauso: Mein Papa hatte mit seiner Band diverse Engagements in Deutschland anno 1960 und lernte meine Ma in Köln kennen und lieben. Ein Jahr später war ich schon da und wir sind dann zusammen mit der Band um die Welt gezogen, von 1964–1965 waren wir knapp zwei Jahre in Bangkok, Thailand, wo die Band ein Engagement hatte. Wieder zurück im malerischen Fischerdorf (Danke, Erry!) Köln-Porz widmeten wir uns dann einem normalen Leben, was aber auch bedeutete, dass mein Papa am Wochenende immer noch mit den verschiedensten Musikern in Köln Musik machte. Fazit: Ich war verseucht. Eigentlich wollte ich unbedingt Schlagzeuger werden, aber das war halt doof in einer Mietwohnung. Wir hatten aber noch eine Gitarre “rumfliegen” und da sagte meine Ma: „Dann lern´ halt Gitarre“. Nach vier Wochen hatte der Lehrer keine Zeit mehr, und so hatten meine besten Kumpel und ich dann einen permanenten Wettstreit, wer den nächsten schwierigen Akkord oder Lauf zuerst spielen konnte. Dann kam, was kommen musste:
viele viele wunderbare Produktionen, die ersten großen Erfolge und viele wundervolle Künstler, die ich kennenlernen durfte, um mit Ihnen zu arbeiten und, für meinen Geschmack, viel zu wenig Bühne, aber man kann wohl nicht alles haben?! Klingt nicht schlecht, oder? Allerdings, das Einzige, was fehlte, war diese unglaubliche Welle von positiver Energie, die einem Musiker geschenkt wird, wenn es dem Publikum gefällt, was er da so auf der Bühne treibt… und darum freue ich mich sehr darüber, dass DE RÄUBER mir die Gelegenheit gaben, an dieser positiven Energie teilhaben zu dürfen, und das noch als kölsch-italienischer Jung: Was soll ich sagen: La vita e´ bella! |
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