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DE RÄUBER

Mit Mundart die Herzen erobert


Vorwort:

Mit Wurzeln im Kölner Karneval sind DE RÄUBER in der rheinischen Musikszene groß geworden. Obwohl sie mittlerweile zu den bekanntesten Mundartbands Deutschlands gehören, haben sie zu keiner Zeit den Kölner Dom oder das Quirinus Münster aus den Augen verloren.


Denn wenn et Trömmelche jeit…

Eine Erfolgsgeschichte!


Anfang 1991 gründeten Gitarrist Karl-Heinz Brand und Keyboarder Kurt Feller DE RÄUBER, nachdem sie vorher schon erfolgreich in anderen Formationen auftraten. Als Schlagzeuger wurde der aus Rumänien stammende Musiklehrer Christian Jon verpflichtet. Christian Jon verließ die Band dann nach ca. einem Jahr, um als Solist zu arbeiten. Für ihn kam Wolfgang Bachem als neues Bandmitglied hinzu, der die Gruppe aus privaten Gründen nach kurzer Zeit auch wieder verließ. Aller guten Dinge sind drei, sagte man sich, und verpflichtete Ex-Socke Norbert Campmann. Nobby wurde als komödiantisch veranlagter Drummer innerhalb kürzester Zeit Sympatieträger und fester Bestandteil der Band.

Die Band hatte bis zu diesem Zeitpunkt zwei Singles veröffentlicht, die nicht allzu viele Schlagzeilen machten; die Verkaufszahlen wurden ganz vertraulich behandelt. Die Veröffentlichung des ersten Albums 1993 wurde dagegen ein voller Erfolg. Titel wie „Denn wenn et Trömmelche jeit“, „Op dem Maat“ oder „Schau mir in die Augen“ sorgten dafür, dass die Band schnell und über Kölner Grenzen hinaus bekannt wurde.

Das Ansehen bei Fans und Veranstaltern wuchs. DE RÄUBER sorgten mehr und mehr für ausverkaufte Veranstaltungen und auch im Kollegenkreis wurde man als echter Live Act anerkannt und geschätzt. Der Erfolg wurde 1995 mit der Herausgabe des Albums „Echt Kölsch“ bestätigt. Es enthält Klassiker wie „Kölsche Junge bütze joot“, „Am Eigelstein es Musik“, das von Erik Sylvester komponierte „Manchmol denk ich ahn doheim“, das herrlich verschmitzte Couplet von der „Frau Schmitz met ihrem Spitz“, sowie die von Fritz Weber komponierte Hymne „Ich ben ne kölsche Jung“, die im Original von Horst Muys gesungen wurde, später von Willy Millowitsch und nach dessen Tod von Nobby Campmann.

Der Bekanntheitsgrad der Band wurde durch ein weiteres Album „Dat es ne Hammer“ gesteigert. Anschliessend kehrten DE RÄUBER zu Ihren Wurzeln zurück und veröffentlichten 1998 das Album „Kölsches Bloot“. Der gleichnamige Titelsong stieg von Null auf Platz Eins der Cologne Charts ein und hielt sich dort insgesamt elf Wochen, davon sieben Wochen lang als Nummer eins. 1999 folgte der erste grosse Live Auftritt in der ausverkauften Kölnarena vor über 12.000 Fans. In diesem Jahr wurde die Veranstaltungsreihe „Lachende Sporthalle“ in die moderne und vor allem grössere Arena verlegt. Seither waren DE RÄUBER fester Bestandteil der grössten Indoor-Karnevalsparty Deutschlands.

2001 kam Ex-Drummer Wolli Bachem zurück. Nobby Campmann räumte gern seinen Platz am Schlagzeug, denn jetzt konnte er endlich auf seinem Lieblingsinstrumenten, der Gitarre und Mandoline spielen. Die Band versuchte nun auch, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Zwangsläufig traf man sich wieder im Studio und produzierte das Album „Achtung Räuber“. Es wurde die zweitbest verkaufte Räuber CD bis heute. Hatte man bisher fast ausschließlich Mundarttexte verarbeitet, kamen jetzt auch welche in Hochdeutsch dazu… wie z.B. „Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehen“, „Die Rose“, „Titicacasee“, „Da wa ja ma Ha da“ und „Alles für die Katz“. Der Mut, neue Wege einzuschlagen, wurde belohnt. Die Band wurde bundesweit bekannt und auch im Ausland wurde man auf sie aufmerksam. Es folgten Konzerte in Belgien, Holland, Spanien und Österreich. Sie tourten insgesamt 3x durch Namibia/Afrika, 1x nach Pennsylvania/USA zu den German Folklore Festivals sowie 1x nach New York/USA zur berühmten German-American-Steubenparade; dort gaben sie im Rahmen einer grossen Friendship Party ein Konzert im legendären Central Park.

In 2003 übernahm Ralle Rudnik (ehemals Guitarrist der Musikgruppe Höhner aus Köln) die Produktion des sechsten Albums „Laach doch ens“. Lieder wie „Hück oder nie“, „Laach doch ens“, „Ich habe was, was Du nicht hast“ oder die legendäre „Hamburger Deern“, die man zusammen mit der Jazzlegende Peter Petrel aufnahm, reihten sich nahtlos in die Kette Ihrer Erfolgsongs ein. 2005 erschien das Album „Sulang die Botz noch hält“. Mit dem gleichnamigen Titelsong schafften es DE RÄUBER auf Anhieb zum Sieger in der belgischen Hitparade von BRF2. Diese Erfolg wiederholte sich übrigens in den Folgejahren mit den Titeln “Was wär’n die Männer ohne Weiber” (2006) und Eine Nacht ist mir zu wenig” (2007).

Der ebenfalls ausgezeichnete Titel „Dinge Auge“ (Platz 2 in der WDR4 Hörerhitparade) ist auch heute noch das meistgespielte Lied der Räuber auf WDR 4. Ein absolutes Novum war dann die Aufnahme eines CCR-Medleys. Als absoluter Fan der Creedence Clearwater Revival Band fragte Karl-Heinz Brand bei Mr. John Fogerty an, seineszeichen Frontman dieser Superband, ob er die Räuber Aufnahme genehmigt?! Nachdem er sie sich anhörte, gab er schliesslich sein OK!!!

2006 war es soweit. Angeregt von Detlev Vorholt, Geschäftsführer von Pavement Records, dem Musikverlag der Räuber, wurde das erste “Best Of” als Live Album produziert. Das Anfang 2007 veröffentlichte Album beinhaltet die 18 erfolgreichsten Songs der Räuber von 1991 bis 2006 und wurde wohlgemerkt(!) bei nur einem einzigen Konzert mitgeschnitten. In 2006 erhielten de Räuber dann noch eine ganz besondere Auszeichnung. Das ZDF ehrte sie in der TV Sendung „Karnevalissimo“ mit dem „Kölschen Hätz“ für ihre Verdienste im rheinischen Karneval.

Seit April 2007 zeigt sich das Gesicht der Band nochmals verändert. Matthias Kalenberg, Bassist und Stimmenimitator, beendete seine Karriere bei der Kölschen Parodistengruppe „Die Kalauer“ und stieß als ständiges Mitglied hinzu. Als Nachfolger für den im Mai 2007 völlig unerwartet verstorbenen Nobby Campmann konnte man im September den Kölsch-Italiener Gino Trovatello als neuen Sologitarristen dazugewinnen.

Für alle Musiker sind DE RÄUBER die zweite oder dritte musikalische Ehe. Beim ersten öffentlichen Auftritt schrieb die Kölner Presse: „Se han sich jesöök un jefunge“ (Sie haben sich gesucht und gefunden). Wer DE RÄUBER einmal live erlebt hat, weiss, dass sie durch ihre Musik und ihre Texte ein Stück Kölscher Seele vermitteln!


Mit Mundart die Herzen erobert…

RÄUBER bleiben Stars zum anfassen!


Seit vielen Jahren stehen DE RÄUBER nun schon mal auf kleinen und mal auf grossen Bühnen im In- und Ausland. Ob beim gemeinsamen Live Auftritt mit Weltstar und Operndiva Montserat Caballet in der Stierkampfarena von Palma oder beim Empfang von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder im Bonner Kanzleramt, ob bei der Eröffnung des Westdeutschen Skiverbandes in Sölden / Österreich mit Rosi Mittermaier und Skilegende Toni Sailer oder beim Empfang in der deutschen Botschaft von New York; durch Ihre musikalische Vielfalt – DE RÄUBER stehen für sämtliche Musikrichtungen wie Märsche, Walzer, Rock, Balladen, Country, Reggae, Gospel, Swing oder auch A-Capella Gesang – lassen sie Altersgrenzen und Sprachbarrieren verschwinden. Für unsere Muttersprache und damit für ein Stück rheinischer Kultur, sind sie hervorragende Botschafter! Hier, wie auf internationalem Parkett.