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Spaß mit der kölschen Räuber-Bande

Spaß mit der kölschen Räuber-Bande



Die Mitglieder des Hellenthaler Eifelvereins haben zum Auftakt ihrer Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Ortsgruppe den Wanderstock gegen den Partyhut getauscht. Am Freitagabend verwandelte die Kölner Kultband „De Räuber“ die Grenzlandhalle in eine Räuber-Höhle. Und das trotz kleiner Startschwierigkeiten: Denn Karl-Heinz „Charly“ Brand und seine Kollegen hatten zunächst Zwangsgesangsverbot, denn die Technik machte der erfahrenen Formation einen Strich durch die Rechnung. Während sich eine gut besuchte „Räuber-Höhle“ auf das Konzert stimmungsvoll vorbereitete und bereits den Hauptprotagonisten des Abends auf der Bühne entgegenjubelte, suchten hektische Techniker mit Taschenlampen nach dem Kabelproblem.

„Live is Life“ intonierten daraufhin Räuber und Räuber-Fans, als es nach wenigen Minuten Unterbrechung endlich mit der großen Sause losgehen sollte. Dank ihrer Natürlichkeit fanden die Musiker schnell den richtigen Draht zum Publikum. Mit einer ausgesuchten Mischung aus bekannten und neuen Liedern, teils sentimental-besinnlich, teils fröhlich-temperamentvoll, trafen die Räuber mitten ins Hellenthaler Herz. Das Eifeler Publikum dankte es der Räuberbande und der Funke sprang ohne Mühen über, getreu dem Motto „Hück oder nie Marie“, das Lied, das die Band als ersten von insgesamt 26 Titeln aus den Lautsprechern schmetterte. Einer der vielen Musiktiteln war das besonders gefühlvolle, auf einem 150 Jahre alten Gedicht beruhende Lied „In Colonia, wo et nit schöner sin kann“. Nicht fehlen durften Klassiker wie „Kölsche Junge bütze joot“, „Da wa ja ma Ha da“, „Am Eigelstein is Musik“ oder „Op dem Maat“. Auf die letzten Kraftreserven griffen die Hellenthaler beim großen Finale zurück, als Frontmann „Charly“ Brand „et Trömmelche“ anstimmte.

Die Nacht beim Auftakt der Hellenthaler Geburtstagsfeierlichkeiten war aber noch lange nicht zu Ende, denn die aus Oberhausen stammende Band „Die Lückenfüller“ spielte noch bis früh am Morgen. Indes arbeiteten rund 20 Helfer hinter Theken, Garderoben und Kassen, um es den Besuchern so angenehm wie möglich zu machen. Die fleißigen „Bienen“ wurden von ihrem Vorsitzenden Dieter Ackermann angeführt, der bereits vor der musikalischen Pause bei bester Laune war: „Hier ist einfach eine tolle Stimmung. Das macht Spaß!“

Quelle: Kölnische Rundschau, Franz Küpper (18.05.2009), Foto: Eifelverein Hellenthal

Eine kleine Auswahl an Fotos zum Konzert gibt es auf der Webseite des Veranstalters: Eifelverein Hellenthal


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