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Räuber veröffentlichen neue Maxi„Räuber“ veröffentlichen neue Maxi Single CDCOLONIA – EINE NACHT (IST MIR ZU WENIG) – UND SIE WAR NICHT VIEL ÄLTER ALS 18 JAHR (CLASSIC VERSION)Gleichermaßen Ohrwurm- und Mitsingqualitäten verspricht die Maxi der „Räuber“, die seit Anfang November 2007 auf dem Markt ist. Zwei neue Titel aus der Feder von Karl-Heinz Brand „Eine Nacht“ und „Colonia“ plus ein Dauerbrenner in „klassischem“ Gewand „Und sie war nicht viel älter als achtzehn Jahr“ sollten garantieren, dass die Band auch 2007/2008 wieder ganz vorne mitspielt in der jecken Musikszene. Colonia oder: „Uns’re Sunnesching, dat sin die Minsche he“ Das an ein irisch-schottisches Traditional angelehnte „Colonia“ kommt als einfühlsame, jedoch niemals schwermütige Ballade daher, zeugt wieder mal vom feinen Instinkt, den Karl-Heinz Brand über lange Jahre für stimmige, eingängige Melodien entwickelt hat. Es dürfte nicht wundern, wenn „Colonia“ an den bahnbrechenden Erfolg von „Kölsches Bloot“ vor genau zehn Jahren anknüpfen würde. Weich und doch sehr transparent im Timbre, prägt Tin Whistle, die Flöte der irischen Folkmusik, vom ersten Takt an das Klangbild, während der Rhythmus spürbar von der Bodhrán, der auf der „Grünen Insel“ gebräuchlichen Rahmentrommel, inspiriert ist. Dann wäre da noch der feinsinnige Groove, den „Räuber“-Neuling Gino Trovatello an der Akustikgitarre auflegt. Nicht zu vergessen die Uilleann Pipes, also der irische Dudelsack, der den Zuhörer endgültig vom Rhein in die Kölner Partnerstadt Cork, an der Flussmündung des Lee, entführt. Kurzum: Irish Heartbeat vom Feinsten. Nur halt mit kölschen Tön, „äch un unverfälsch“, Balsam für „et Hätz“. Der Song „Colonia“ versteht sich textlich als liebevoll-melodiöse Hommage an das unmittelbar ansprechende Flair „vun Kölle“ und mehr noch seiner Menschen. „Unsre Sunnesching, dat sin die Minsche he“ – schöner und treffender könnte ein Kompliment an die „Kölsche“ kaum ausfallen. „Eine Nacht“, die viel verspricht… Das juckt förmlich in den Beinen! „Eine Nacht“, die viel verspricht… und rein musikalisch noch mehr hält. Hier zeigt sogleich eine steirische Harmonika, wo es lang geht. „Eine Nacht (ist mir zu wenig)“ schließt nahtlos an die von der Band seit „Kölsche Junge bütze joot“ Mitte der neunziger Jahre überaus erfolgreich gepflegte Polkatradition. Wie gesagt, der Titel ist eine förmliche Einladung zum „avfiere“. Die Musik wird getragen von einem ebenso ausgefeilten wie satten Soundteppich und hörbar gesteigerter vokaler Bandbreite. Ein Mehrwert ist auch der Bass bzw. die Basstuba von Matthias „Mac“ Kalenberg, die garantiert, dass niemand aus dem Takt gerät. Und spätestens wenn nach Tonartwechsel im Refrain die Drehzahl nochmals leicht erhöht wird, ist auch das letzte Eis gebrochen. Dann singt garantiert der ganze Saal unisono mit Karl-Heinz Brand & Co. „Ich will träumen, ein bisschen träumen, weil ich ja so romantisch bin.“ P.S. Der Titel „Colonia“ findet sich nicht nur auf der neuen Maxi der „Räuber“, sondern gleichfalls auf der aktuellen Ausgabe von „Karneval der Stars“ (Edition 37). Zudem griff Pavement Records für den Sampler auf den Vorjahrestitel „Kucke darf´s de immer“ zurück. (Von NORBERT MEYERS, November 2007) « Räuber definitiv wieder als Quintett |
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