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Räuber läuteten mit Jahresabschlusskonzert das Jubiläumsjahr ein

Räuber läuteten mit Jahresabschlusskonzert das Jubiläumsjahr ein


Hier geht es zu den Konzertfotos von Olaf Nitz… ENTER


“Mit dem Krätzchen ‘Die Frau Schmitz die hätt ene Spitz un die Frau Latz die hätt en Katz’ haben wir uns damals beim Festkomitee vorgestellt.”, moderiert Frontmann Charly Brand das Zungenbrecher-Lied an und stellt damit die treuen Fans beim Jahresabschlusskonzert im Maritim Hotel auf die Probe.

Das ist lange her! Denn mittlerweile erobert die Räuberbande die Bühnen in und um Köln seit nun mehr 20 Jahren und gehört seit langem zum “Kölschen Kleeblatt”. Mit ihrem legendären Konzert zum Jahresende starteten die Musiker nun offiziell in ihr Jubiläumsjahr, das mit dem Jahresabschlusskonzert am 03. Dezember 2011 enden wird. Dabei präsentierten sie ihre besten Hits aus den vergangenen 20 Jahren sowie neue Songs. So blieb auch ein Überraschungsauftritt von Marita Köllner nicht aus. Da “Et fussich Julche” in der kommenden Session ebenfalls Jubiläum feiert und die Karnevalsgrößen seit Jahrzehnten befreundet sind, schrieb Charly Brand für sich und Marita Köllner das Duett “Medden op de Schnüss”. Die restliche Räuberbande gab beim Refrain vollen Einsatz mit zusammen gesetzten “Hey!”-Tafeln und begeisterte damit das Publikum. Absolut zu recht, denn das Lied gewann bereits den 1. Platz bei Radio Köln “Top Jeck”. Doch dies sollte nicht das einzige Highlight des Abends gewesen sein. Kurz vor der Pause erzeugte Matthias Kahlenberg mit seiner Bemerkung “Ich würde so gerne mal einen fliegen lassen!” fragende Blicke, die jedoch sogleich großem Staunen Platz machten. Denn auf dieses Stichwort flog ein Adler der Greifvogelstation Hellenthal von der Empore hinunter auf seinen Arm. Welches Lied würde darauf wohl folgen? Richtig, “Die Vögelein vom Titicacasee”.

Nach der Pause folgten weitere Räuber-Hits wie “Herrlich ist die Fegerei”, “Die Rose” und “Denn wenn et Trömmelche jeit” abwechselnd mit neuen Kompositionen wie dem Walzer “Wunderbar”. Dabei zeigte sich Räuberhauptmann Charly sogar mit Frack und Zylinderhut, während eifrige Fans jeden freien Platz im Maritim-Saal nutzten, um das Tanzbein zu schwingen. Und natürlich durfte “Op dem Maat” nicht fehlen. Diesem Hit verpasste jeder einzelne Musiker, darunter Gastmusiker Steve Bohn aus den USA, mit einem Solo sowie Matthias Kahlenberg als 1a-Joe-Cocker-Imitator eine besondere Note. Auch Geigerin Anke Saus, die diesmal umgekehrt von der Kölner Mundartgruppe begleitet wurde, brillierte mit ihrem klassischen Solo-Stück „Czardas“ von Vittorio Monti.

Um noch einmal den Adler in Erinnerung zu rufen – die Zeit verging wie im Flug und schon ertönte “Colonia” in Gedenken an Nobby Campmann und “Kleine Mädchen müssen früher schlafen geh’n”. Als weitere Zugabe spielten die Räuber ihre kölsche Version von “Qué Será”, bei der Gino Travatello zur Freude aller weiblichen Fans eine Passage auf Italienisch sang. Zum guten Schluss bedankte sich Frontmann Charly Brand bei Willi Rothenbücher, Präsident des Konzert-Kooperationspartners KKG “Fidele Fordler” von 2001 e. V., bei seinem Sohn und Manager Michael Brand, bei Film-Produktionsleiter des Abends Daniel Vorholt, bei Detlef Vorholt von Pavement Records und vor allem bei Josef Lutter, der ihm damals den Kontakt zu Gründungsmitglied Kurt Feller gemacht hat. Gemeinsam mit ihnen sang Charly Brand “Maat et joot”. Nach erfolgreich absolviertem Konzert begab sich die Räuberbande ins Foyer, um die vielen Autogrammwünsche zu erfüllen und bei der Aftershow-Party das vergangene Jahr und das nun begonnene Jubiläum gebührend zu feiern.

Foto von Klaus Michels. Bericht von Annette Quast (www.mrsq-kulturnews.de)


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