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Räuber definitiv wieder als Quintett

Räuber definitiv wieder als Quintett

Mit neuem Gitarristen Gino Trovatello viel“saitiger“ denn je

Der „Neue“ ist angekommen. Definitiv! Gino Trovatello schließt nicht nur die personelle Lücke, die der plötzliche Tod von „Nobby“ Campmann Ende Mai bei den „Räubern“ gerissen hatte. Nein, bei den rund dreißig Erfolgstiteln, die die Band aktuell bei einem Konzert „im Gepäck“ hat, scheint es fast, als habe der weit über Köln hinaus bekannte und geschätzte Gitarrist in den vergangenen Wochen nichts anderes getan, als „Räuber“-Hits zu hören… und zu proben.

Quasi nahtlos gelangt der Einstieg an der Seite von Matthias „Mac“ Kalenberg, der erst vor einem halben Jahr als Bassist von den „Kalauern“ zu den „Räubern“ gewechselt war. Und auch die Ur-„Räuber“ Karl-Heinz Brand, Kurt Feller und Wolfgang Bachem zeigten sich rundum angetan von den ersten Auftritten mit dem „Neuen“. „Mir war bereits bei unserem ersten Gespräch klar, dass wir den Richtigen gefunden haben“, so Frontmann „Charly“ Brand. „Es passt einfach – musikalisch und vor allem auch menschlich.“

Damit nicht genug: Gino Trovatello, mit 1,92 Meter jetzt der Größte im Quintett und bis dato u.a. ständiger Gastmusiker bei den „Fööss“-Silvestershows in der KölnArena, produzierte in seinen Frechener Tube Studios auch bereits die beiden neuen Titel der „Räuber“, die in diesen Tagen allerorts kräftig mitgesungen werden. „Eine Nacht ist mir zu wenig“ hat mit seinem luftig-leichten Schlagersound nicht nur im Karneval ausgewiesene Hitqualitäten. Die Ballade „In Colonia“, mit eindringlichen Text und inspiriert von einer irisch-schottischen Volksweise, widmete Karl-Heinz Brand ausdrücklich dem Andenken an „Nobby“, an dessen Platz nunmehr Gino Trovatello – Vater Italiener, Mutter Kölnerin – beliebig zwischen E- und A-Gitarre wechselt und bei etlichen Titeln auch schon sein sonores Timbre beisteuert.

(Von NORBERT MEYERS, Oktober 2007)

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