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Otto-Maigler-See in Flammen
„Otto-Maigler-See in Flammen“Wie jeck auf Tischen und BänkenTrotz der schlechten Wetterprognose waren einige Tausend Besucher zum Otto-Maigler-See gekommen – zum zehnten Open-Air-Konzert mit bekannten Größen aus dem Kölner Karneval. Zum Schluss des sechsstündigen Konzerts gab es ein Feuerwerk. Hürth – „Gott sei Dank sind wir noch mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Harald Müller, Vorsitzender der Funken Rot-Weiß-Gleuel. Denn am Samstag hatte er immer wieder sorgenvoll zum Himmel geschaut. Auf der Bühne ging dann gleich die Post ab. Heinz Gert Sester, Kommandant der Funken und auch unter dem Spitznamen „Bärchen“ bekannt, hatte die Moderation übernommen. Als die „Paveier“ mit „Ich han de Musik bestellt“ oder „Hück will ich Dir d’r Himmel schenke“ loslegten, wurden Tische und Sitzbänke gestürmt. Selbst die Dreistadtmöhnen aus der Narrenstadt Düken bei Viersen waren wieder begeistert über die hervorragende Stimmung. Sie waren das sechste Mal dabei, ausnahmsweise durften dieses Mal ihre Männer mit. Ebenso begeistert war Sabine Ley aus Rondorf, die mit Freunden und der ganzen Familie gekommen war. Die „Boore“ hatten natürlich ihren altbekannten Karnevalsschlager „Rut sin de Ruse“ mitgebracht. Mit ihren Schlagern „Es war in Altenahr, wo ich den Neuen sah“ oder aber „Weil mir Kölsche sin“ brachte „Et Fussich Julche“ (Marita Köllner) Stimmung ins Publikum. Einen großen Auftritt hatte der Sänger Tommy Engel mit seiner Band. Die Kölner Mundartgruppe „De Räuber“ heizte das Publikum mit ihren zahlreichen Hits zum Schluss noch einmal so richtig ein. Unter dem Motto „Otto-Maigler-See in Flammen“ endete das sechsstündige Spektakel mit einem eindrucksvollen Feuerwerk. Von HEINZ WÖLLERT, 24.08.2008 « Kölsche Party am Beckenrand |
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