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Konzert zum Jubiläum
KONZERT ZUM JUBILÄUMRäuber hatten textsicheres PublikumDer Gesangverein „Cäcilia“ feierte während der Kirmes sein 100-jähriges Bestehen. Das Singen überlässt man schon seit Jahrzehnten anderen. HELLENTHAL-UDENBRETH – „Frontmann“ Karl-Heinz Brand und seine Räuberband(e) hatten einen vollen Saal vor sich und zogen alle Register ihres Könnens, um den Udenbrethern richtige kölsche Lebensart zu vermitteln. Zum hundertjährigen Bestehen des Gesangvereins „Cäcilia“, das im Rahmen der örtlichen Kirmes gefeiert wurde, hatte der Chor die Sangeskollegen der Kölner Gruppe „De Räuber“ eingeladen. Der Saal war mit 500 Gästen voll ausgelastet und er entwickelte sich schon nach kurzer Zeit zu einer Art Schwitzhütte. Neben der Temperatur im Vereinshaus erreichte auch die Stimmung im Saal Spitzenwerte. Als Vorgruppe heizten die „Lückenfüller“ aus Oberhausen dem Publikum im Vereinshaus ein. Anschließend betrat Erwin Müller die Bühne, um die Gäste auch richtig auf den bevorstehenden Auftritt der Kölner Musiker einzustimmen. Müller wurde vom Gesangverein als Organisator des Konzertabends verpflichtet, weil er über langjährige Erfahrung und beste Kontakte aus seiner Zeit als aktiver Karnevalsjeck verfügt. An seiner Seite stand am Freitag zudem Bernd Pützer, der dem „Cäcilia“-Verein als Präsident vorsteht. Er und rund 120 weitere Vereinsmitglieder kümmern sich alljährlich um die Ausrichtung der Kirmes und familiärer Feiern in Udenbreth und halten den Vereinssaal auf Vordermann – nur singen tun sie zumeist nicht. „Die eigentliche Tätigkeit als Gesangverein hat »Cäcilia« schon seit den dreißiger Jahren eingestellt“, erklärte Müller dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Nach einem kleinen Umbau auf der Bühne war es dann endlich soweit. Die „Räuber“ aus der Domstadt am Rhein betraten die Bühne und lieferten eine gut zweistündige Musik-Show ab. Ob „Höck oder nie Marie“, „Was wär’n die Männer ohne Weiber“ oder „Kölsch Jonge bütze joot“, die Besucher sangen textsicher und begeistert mit. Viele waren froh, für das Konzert einen Platz ergattert zu haben – nicht nur, weil es draußen wie aus Kübeln goss. Die Räuberband(e) mit „Charly“ Brand, „Wolli“ Bachem, „Gino“ Trovatello, „Mac“ Kalenberg und „Felli“ Kurt Feller folgten mehrfach den „Zugabe“-Rufen ihrer begeisterten Fans. (Von BERNHARD ROMANOWSKI, 13.08.08) |
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